Das Berner Parlament hat am Donnerstag das neue Taxigesetz zurückgewiesen. Fahrdienste wie Uber sollen tiefere Bewilligungshürden erhalten als Taxis – wie genau, muss nun geklärt werden. Der Parlamentsmehrheit schwebt eine «Regulierung mit Vernunft» vor, wie es Francesco Rappa (Mitte) ausdrückte. In der Tat brauche es Spielregeln, sagte etwa Marianne Schild (GLP) – aber man müsse genau schauen, was wirklich nötig sei, um die Sicherheit der Fahrgäste, den Arbeitnehmer­schutz und gewisse öffentliche Interessen zu gewährleisten.

Berner Zeitung, 27.11.2025: Grosser Rat weist Gesetz zurück Ringen um Berner Uber-Regeln geht in eine neue Runde

Der Kanton Bern muss prüfen, ob er bei grossen Sportanlässen übermässig viel Sicherheitskosten zu tragen hat. Ins Visier geraten dabei insbesondere YB und die Stadt Bern. Um wie viel mehr sollte sich YB denn an den Sicherheitskosten beteiligen? Eine konkrete Höhe will Marianne Schild, GLP-Grossrätin aus der Stadt Bern und Urheberin des Vorstosses, nicht nennen. Wichtig ist ihr primär, dass eine politische Debatte darüber stattfindet. «Es geht um ein erfolgreiches Unternehmen, das hohe Einnahmen generiert», so Schild, «wieso sollten also die Steuerzahlenden die Mehrheit der Sicherheitskosten berappen?»

Berner Zeitung, 27.11.2025: Sicherheit rund um Sportstadien Veranstalter sollen mehr für Polizeikosten bezahlen

Die kürzlich veröffentlichte Kriminalstatistik 2024 zeichnet teilweise ein düsteres Bild: Die Zahlen bei Gewalttaten und Sexualdelikten haben zugenommen. […] In der BärnerRundi bei Markus von Känel diskutieren die Grossrätinnen Maya Weber Hadorn (SP), Marianne Schild (GLP) und Andrea Gschwend-Pieren (SVP).

TeleBärn, 4.4.2025: Mehr Gewalt im Kanton Bern

Der Berner Grosse Rat lehnt einen 5,5-Millionen-Kredit für Gefängniscontainer ab. Das Verdikt fiel denkbar knapp aus. Gleich sah es GLP-Grossrätin Marianne Schild. «Wir reden hier von Strafen, die keine Sicherheit schaffen.» Bei den Betroffenen handle es sich meist um mittellose Personen am Rand der Gesellschaft, von denen keine Gefahr ausgehe. Dass es überhaupt zu dieser Hauruckübung kam, sei «eine Art Staatsversagen». Auch auf bürgerlicher Seite sass der Ärger tief, dass der Steuerzahler einmal mehr die Folgen eines IT-Debakels berappen müsse.

Der Bund, 11.9.2024: Regierung floppt mit Container-Haftplätzen