Gastromeile in der unteren Altstadt

Die untere Altstadt und vor allem die Münstergasse und die Rathausgasse haben sich in den letzten Jahren zu einer regelrechten Gastromeile gewandelt. Viele Restaurants sind neu entstanden und beleben die untere Altstadt, bringen den Läden Kundschaft und sorgen für eine gute und belebte Stimmung in unserer Stadt. Eine besondere Herausforderung für die Gastrobetriebe sind die Sommermonate, während denen die Kundschaft draussen sitzen möchte, die Aussenbestuhlung jedoch nur begrenzt möglich ist.

In der städtischen Bauordnung wird bis heute ein Unterschied zwischen der Oberen Altstadt und Unteren Altstadt gemacht. Während die Ordnung für die Obere Altstadt im Zuge des Konzepts Nachtleben durchleuchtet wurde und für einige Gassen wie die Aarbergergasse eine Sonderlösung gefunden wurde, so hat ein ähnlicher Prüfungsprozess für die Untere Altstadt bislang noch nicht stattgefunden. So kam es diesen Sommer entsprechend erneut zu intensiven Diskussionen zwischen Anwohnern, Gastrobetrieben in der unteren Altstadt und der Gewerbepolizei.

Zur Verbesserung der Situation für alle Beteiligten, wünschen sich die Postulantinnen die Ausarbeitung eines an die Verhältnisse der unteren Altstadt angepassten Konzepts für die Münster- und Rathausgasse. Anders als in der oberen Altstadt, geht es in der unteren Altstadt nicht um Partys und Nachtleben, sondern um das Überleben von beliebten Restaurants, die auch am Abend die Aussenbestuhlung bestmöglich nutzen möchten ohne die Nachbarschaft zu verärgern. Nicht zuletzt geht es auch darum, die Diskrepanz des Möglichen zwischen staatlich verordneter Geselligkeit und freiem Wirtschaften der Gastrobetriebe aufzuheben.

Die Postulantinnen sind überzeugt, dass es möglich ist gemeinsam mit Anwohnern, Leist der unteren Altstadt und Gastrobetrieben ein Konzept auszuarbeiten, das zeitgemäss ist und den Besonderheiten der Gassen gerecht wird.

Wir bitten den Gemeinderat um die Ausarbeitung eines Konzeptes für die untere Altstadt, damit FussgängerInnen, AnwohnerInnen, VelofahrerInnen, Lieferanten, Gewerbe- und Gastrobetriebe bestmöglich miteinander leben und wirtschaften können.

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